FAQ - oft gestellte Fragen

Hier beantworte ich oft gestellte Fragen, die Antworten sind meine Überzeugung. Aus verständlichen Gründen kann ich keine Haftung dafür übernehmen.

Ich verwende seit vielen Jahren für die verschiedensten CCRs Virkon S von Dupont. Es ist ein rosa-farbiges pulverförmiges Desinfektionsmittel.

Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

Es gibt eine interessante Untersuchung der Defence R&D Canada mit dem Titel "A literature review of disinfectants: Effects when used by CF divers in cleaning rebreather sets". Darin wird Virkon S empfohlen. Was für die Kreisel der Royal Canadian Navy gut ist, ist sicher auch für meinen Kreisel gut. Den Artikel findet jede gute Suchmaschine mit dem Suchbegriff "DRDC Toronto TR 2002-209"

Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

Ich benutze die vom Hersteller empfohlene Konzentration von ca 1 %. In der 1 kg Dose ist ein blauer Löffel. Einen gehäuften Löffel löse ich in 5 Liter Wasser auf und fülle damit die Gegenlungen sowie den Atemschlauch ganz auf (Luftblasen vermeiden). Die Wirkung der wässrigen Lösung hält ein paar Tage, solange die Lösung rosa-farben ist. Zur Sicherheit solltet Ihr prüfen, ob der Löffel immer noch die gleiche Größe hat. 
Es sind die üblichen Sicherheitshinweise bei der Handhabung von Desinfektonsmitteln, sowie natürlich die Hilweise vom Sicherheitsdatenblatt unbedingt zu beachten. Virkus S ist stark oxidierend und damit bleichend. Daher keine Tropfen auf Kleidung bringen, diese wird gelegentlich entfärbt. Reste auch vom Kreisel gründlich abspülen, es könnte auch hier ein leicht bleichende Wirkung haben. Seit ich tauche, sind beim mir noch keine Materialschäden aufgetreten, auch die empfindlichen Richtungsventile im Mundstück haben noch nie Probleme gemacht. 

Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

- Virkon S wird von rEvo empfohlen
- es ist ein Breitband-Desinfektionsmittel auf Sauerstoffbasis
- Es hat in Deutschland folgende Zulassungen :
  -- von der BAUA für Trinkwasser (N-42445)
  -- für Veterinärdesinfektion (N-23861)
  -- für den Lebensmittel und Futtermittelbereich (N-42444)
  -- Desinfektionsmittel für den Privatbereich und den Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens (N-42443:)

Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

In Deutschland ist Virkon S meist sehr teuer, daher bestelle ich 1 kg Dosen in Shops für Tierzubehör in England, eine freundliche Suchmaschine und der Suchbegriff "Virkon S co.uk" hilft mir dabei. 

Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

Ich tauche von Anfang an mit 300 Bar Flaschen für Luft und Trimix, nie hatte ich Probleme. Vor allem beim Kreiseln schätze ich den Vorteil, bei gleicher Flaschengröße einfach einen größeren Gasvorrat zu haben. Der Mehrpreis für 300 bar bei den 3 Liter Flaschen ist meist gering, da die ersten Stufen meist für 300 bar ausgelegt sind. Man muss allerdings beachten, dass der Inhalt der Flaschen nicht linear hochgerechnet werden darf, denn es wirkt das "Van-der Waals'sche Gesetz. Zur Vereinfachung reche ich bei einer vollen 300 bar Flasche mit 270 bar.

Sauerstoff über 200 Bar lehne ich aus Sicherheitsgründen ab, die "Wummizität" steigt überproportional mit dem Druck.

Ich mag diese Flaschen sehr. Die 6.8 L 300 Bar Stahl-Composite-Flaschen sind meine Lieblings-Stages. Sie haben die Abmessungen und das Gewicht einer 7 Liter Flasche, aber nahezu den Inhalt einer 80 cuft. Allerdings bekommen diese deutlich Auftrieb, vor allem, wenn diese leer werden. Je größer das Volumen, desto heftiger der Auftrieb.

Da ein Taucher jederzeit seine Stage an einen anderen Taucher abgeben muss, ist dies problematisch:
Wenn der "empfangende Taucher" sauber ausgebleit ist, dann hat er nicht genügend Blei dabei, um den zusätzlichen Auftrieb auszugleichen. Im Notfall ist das extrem gefährlich.

Daher müssen die Stahlcarbon-Flaschen mit Zusatz-Blei an der Flasche auf ein neutrales Auftriebs-Niveau gebracht werden. Dies hat den Vorteil, dass ich immer mit der gleichen Bleimenge tauchen gehe : Die zusätzlichen Flaschen bringen jede selbst das nötige Blei mit.

Ein Vergleich : ↓=Abtrieb     ↑=Auftrieb


Flasche Leer Voll
7 L Alu ↓ 0,5 kg  ↓ 2,5 kg

80 cuft Alu

↓ 1,5 kg ↓ 4,0 kg
6.8 L carbondive ↑ 2,5 kg ~ 0
10 L carbondive ↑ 3,5 kg ~ 0
12 L carbondive ↑ 4,3 kg ~ 0

Wenn ein Taucher also für eine leere Alu richtig ausgebleit ist und nicht darauf vorbereitet ist, eine leere 12L carbondive auszugleichen, dann fehlen Ihm ca. 5,0 kg Blei. Dieser Taucher hätte keine Chance, sich bei einem Deko-Stopp zu halten.

Meine 6,8 L carbondive tauche ich mit 1 kg Blei.

Normalerweise mache ich mir da wenig Gedanken, denn ich verwende die orginalen Hersteller-Kits. Grundsätzlich bevorzuge ich EPDM. Einerseits ist EPDM deutlich billiger, resistenter gegen Sauerstoff und hat besere Ozon- und Sonnenlicht-Beständigkeit als FPM (zB Viton). Für die einfachsten Anwendungen nutze ich natürlich auch NBR (das für Sauerstoff-Anwendungen nicht geeignet ist), aber meist ist der Aufpreis zu EPDM so klein, dass ich gleich EPDM kaufe, dann gibt es mit Sauerstoff keine Probleme.

Wie viele andere auch, verwende ich Molycotte 111 compound von "Dow Conning". Es ist auf Silikonbasis und unlöslich in Wasser. Natürlich ist das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers zu beachten.

Vorsicht: Molycote 111 ist nicht für Sauerstoffanwendungen geeignet, daher darf es nicht im Mittel-oder Hochdruckbereich von Sauerstoff eingesetzt werden. 

Eine Tube hält extrem lange, ich fülle immer etwas in kleine 30 ml Döschen um, die gibt es für wenige Cent in der Apotheke.

Ausschließlich Gleitmo 599 von "Fuchs Lubritech". Es ist BAM-geprüft und zugelassen bis 400 Bar Sauerstoff. Da es recht teuer ist, verwende ich es nur im Hoch- und Mitteldruckbereich. Es gibt andere sauerstoff-zugelassene Schmiermittel, die billiger, aber teils nur bis 200 Bar zugelassen sind.

Nur für ein rEvo sind 2 Kalk-Arten zugelassen.

Etwas zum Nachrechnen:
Nach den original Datenblättern bindet "Sofnolime 797" 150 Liter CO2 pro kg, "intersorb 812" bindet 120 L/kg.
Genau diesen Unterschied zeigt auch das rMS bei rEvo.

Das bedeutet, dass intersorb 20% weniger O2 bindet und genau diesen Unterschied weniger "Minuten Tauchzeit" liefert. Um den gleichen Preis zu rechtfertigen, muss intersorb folglich 20% günstiger sein .... und dann hat man erst gleiche Bedingungen, wie beim 797 .. Aus dieser Überlegung tauchen die Meisten hier den 797 .... Ausser man hat irgendwo besondere Bezugsquellen ....

Eine gute Bezugsquelle für Kalk sind Sammelbestellungen von Tauchern.

Wenn irgendwie möglich, dann keinen Indikator im Kalk:

Der Indikator ist einerseits sinnlos und teurer, andererseits und ganz genau genommen, ist Kalk mit Indikator garnicht für die Kreisel zugelassen. Und zu Allem Überfluss steht der Indikator im Verdacht, "ungesund" zu sein.

Für den Kurs ist wichtig, dass der verwendete Kalk vom Kreisel-Hersteller zugelassen sein muss.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten.

Eine ganz günstige Variante ist das Drucken von einfachen Aufklebern.
Dies kann jede Firma machen, die Fahrzeug-Beschriftungen anbringt.

Einfach mit einem geeigneten Programm das Layout machen und sich einen wetterfesten Aufkleber drucken lassen.

Alternativ ist natürlich auch das Laser-Schneiden von Blechen eine gute Alternative.

Die Umrisse, die ATRA erstellt hat, könnt Ihr hier herunterladen.

Download : Umriss als dxf-Datei

Download : Umriss als svg-Datei

Also Software benutze ich die Freeware Inkscape:
"Inkscape ist ein professionelles Programm zum Erstellen und Bearbeiten von Vektorgrafiken für Windows, Mac OS X und Linux. Es ist freie und quelloffene Software."

 

Die Daten in den Dateien bitte wegen der Einheiten/Abmessungen überprüfen, die Daten sind ohne Gewähr.

Das ist ganz einfach : 

Wasser wird mit Spülmittel versetzt, um dem Wasser die Oberflächenspannung zu nehmen. Es genügen ein paar Tropfen Spülmittel in ein Glas.

Damit wird der gereinigte Deckel und die Kleberseite des Aufklebers eingestrichen, das Wasser verhindert, dass der Kleber fest klebt.

So gleitet der Aufkleber auf der Wasserschicht zwischen Deckel und Aufkleber. Es können alle Blasen und das Wasser unter dem Aufkleber ausgedrückt werden. In diesem Stadium kann der Aufkleber auch wieder abgezogen werden. 

Da das Aufklebermaterial diffusionsoffen für das Wasser ist, verdunstet das Restwasser unter dem Aufkleber durch den Aufkleber durch. Damit klebt der Kleber im Laufe der Zeit richtig fest. Normalerweise ist das nach 24 Stunden abgeschlossen. Dann kann auch kein Wasser mehr unter den Aufkleber eindringen. 

Während des Trocknens kann man ab und zu die Ränder des Aufklebers fest an den Deckel andrücken.

Wenn Dein Browser das Video nicht zeigt: hier gehts zum Video

Man kann den Aufkleber mit einem Heißluftföhn wieder entfernen. Wenn der Kleber warm wird, verliert er die Festigkeit und kann ganz langsam abgezogen werden.

Dieses Erwärmen muss man vorsichtig machen. Wenn es zu heiß wird, besteht die Gefahr,  dass sich der Deckel duch die Wärmeeinwirkung verzieht. Damit wäre der Deckel unbrauchbar. 

Ich kann natürlich keinerlei Haftung für den Aufkleber oder die Anleitung übernehmen.